
Was können Sie als Raucher gegen einen Rauchmelder Fehlalarm tun, der durch Zigarettenrauch ausgelöst wird? Besonders Indoor-Raucher fragen sich spätestens seit der Einführung der Rauchmelderpflicht in den meisten Bundesländern, ob sie weiterhin in ihrer Wohnung rauchen können oder auf den Balkon flüchten müssen. Denn tatsächlich können Rauchmelder Fehlalarm durch Zigarettenqualm auslösen, allerdings passiert das in der Praxis eher selten. Trotzdem empfiehlt es sich, auf gar keinen Fall die Rauchmelder des Rauchens willen zu überkleben oder abzustellen. Denn Rauchmelder retten Leben. Wir informieren Sie darüber, auf was Raucher beim Thema Rauchmelder Fehlalarm achten müssen und geben ebenfalls Hinweise zum Thema Rauchmelder in Küchen, sowie die möglichen Alternativen für Raucher zu Rauchmeldern. Wir empfehlen für einen zuverlässigen Schutz nicht nur bei Rauchern Ein Rundumschutz, ob für Raucher oder Nichtraucher, sollte deshalb immer unterschiedliche Melder, d.h. CO-Meldern, Wärmemelder und klassischen Rauchmelder, für die verschiedenen Wohnbereiche enthalten.
Rauchmelder und Zigarettenrauch – das sollten Raucher beachten
Allgemein kann eine Entwarnung für Raucher, die sich Sorgen um Rauchmelder und Zigarettenrauch machen, ausgesprochen werden. In der Regel reicht der Rauch von Zigaretten, der sich relativ gleichmäßigen im Raum verteilt, nicht aus, um einen Fehlalarm auszulösen. Besonders bei hochwertigen Rauchmeldern, die korrekterweise an der Decke des Raums angebracht werden, müssen sich Raucher trotz Zigarettenrauch nicht auf Fehlalarme gefasst machen. Außerdem lüften Raucher in der Regel ihre Räume häufig. Das sollten sie übrigens nicht nur der Rauchmelder wegen tun, sondern auch, um den Rauchgeruch zu mindern und generell für frische Luft zu sorgen. Wenn besonders stark geraucht wird, vor allem bei Partys oder etwa beim geselligen Shisha-Abend, kann es allerdings schon zum Auslösen der Melder kommen. Auch hier schafft Lüften normalerweise gute Abhilfe. Einen Punkt sollte von Rauchern jedoch immer beachtet werden: durch das Rauchen in der Wohnung entsteht Feinstaub in der Raumatmosphäre, der sich auf die Sensoren der Rauchmelder legen kann. Dadurch kann es zu Funktionsstörungen kommen, bis zum völligen Ausfall des Rauchmelders. Raucher sollten ihre deshalb Rauchmelder öfter reinigen. Meistens reicht ein einfaches Absaugen mit reduzierter Saugstärke und Bürstenaufsatz aus. Es empfiehlt sich aber immer, einen Blick in die Anleitung des Herstellers zu werfen. Die meisten Hersteller geben dort Hinweise zur korrekten Wartung und Pflege der Rauchmelder.
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Rauchmelder für die Küche? Alternative Feuermelder für die Küche finden
Natürlich gibt es auch ähnliche Situationen ohne Zigarettenqualm, etwa bei Rauchmeldern in der Küche. Wenn beim Kochen etwas anbrennt oder viel Wasserdampf entsteht, fragen sich viele, ob sie wirklich einen Rauchmelder in der Küche anbringen möchten. Aus der Angst vor Fehlalarm sollte definitiv nicht auf die geeigneten Schutzmaßnahmen gegen Brände verzichtet werden, das sollte klar sein. Denn die Küche ist einer der Orte in Wohnungen mit dem höchsten Brandrisiko. Hier stehen viele elektronische Geräte, die sich erhitzen und eventuell auch Feuer fangen können, beispielsweise durch eine vergessene, angeschaltete Herdplatte. Aber nervig kann es natürlich schon sein, wenn bei jedem Topf Nudeln, der gekocht wird, der Rauchmelder losgeht. Aber werden Rauchmelder wirklich durch Wasserdampf in der Küche ausgelöst oder gibt es vielleicht auch Alternativen? Einen Rauchmelder in der Küche zu installieren ist wegen der häufigen Fehlalarme nicht verpflichtend. Die fotooptischen Sensoren der üblichen Rauchmelder reagieren auf jede Art von Partikel in der Luft und lösen dann den Alarm aus, wenn die Konzentration einen bestimmten Durchschnittwert übersteigt. Das heißt, dass auch Wasserdampf den Alarm auslösen kann.
Alternativ können in der Küche entweder Wärmemelder benutzt werden, die nur beim Überschreiten einer bestimmten Raumtemperatur reagieren oder sogenannte küchentaugliche Rauchmelder, die Wärme und Partikelkonzentration zusammen messen. Allerdings können diese Systeme nicht vollständig die klassischen Rauchmelder ersetzen, wie wir im Folgenden zeigen werden.
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Rauchmelder Alternativen – gibt es überhaupt andere sinnvolle Melder?
Leider gibt es für Raucher keine speziellen Raucher Rauchmelder als Ersatz. Allein besonders hochwertige Rauchmelder sind sensibel genug, Rauch von Bränden von Zigarettenqualm zu unterscheiden. Als alternative Meldesysteme würden Kohlenmonoxidmelder sowie Wärmemelder in Frage kommen. Allerdings gelten beide Geräte nicht als Brandmelder im Sinne des Gesetzgebers. Einfach die verpflichteten Meldeanlagen zuhause auszutauschen, wäre nicht nur gegen die Brandschutzbestimmungen, sondern auch lebensgefährlich. Das bedeutet, wer zusätzlichen und zuverlässigen Schutz vor Bränden möchte, sollte auf jeden Fall auf eine Kombination von Wärme-, Rauch- und CO-Meldern setzen. Kohlenmonoxidmelder sind besonders hilfreich und sehr sinnvoll als zusätzliche Schutzmaßnahme, vor allem, wenn die Wohnung mit Gas beheizt wird. Auch von Wärmemeldern als einzige Sicherheitsmaßnahme ist abzuraten. Wärmemelder werden durch erhöhte Raumtemperatur ausgelöst, meist ab etwa 60°C. Das Problem ist jedoch, dass bei vielen Bränden giftiger Rauch bereits vor der nötigen Hitzeentwicklung entsteht. Etwa 95% aller Todesfälle bei Bränden entstehen dabei nicht durch die Hitze, sondern durch den giftigen Brandrauch und weitere giftige Gase, die durch den Brand entstehen. Dieser Rauch wird am besten und schnellsten durch einen klassischen Rauchmelder erkannt. Der Einsatz von Rauchmeldern ist also nicht nur aus dem rechtlichen Gesichtspunkt, sondern auch durch ihre Funktionsweise unabdingbar. Die verschiedenen Funktionsweisen von CO-Meldern, Wärmemeldern und klassischen Rauchmeldern können sich jedoch gegenseitig gut ergänzen. Ein Rundumschutz, ob für Raucher oder Nichtraucher, sollte deshalb immer unterschiedliche Melder für die verschiedenen Wohnbereiche enthalten.
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