Rauchmelder Zubehör: Batterien, Testsprays & weitere Zusatzgeräte

Wer sich einen Rauchmelder anschafft, sollte bedanken, dass das eigentliche Gerät einiger weiterer, teils obligatorischer, teils optionaler Zusatzgeräte, bedarf, um seine volle Funktionsfähigkeit zu entfalten oder aufrecht zu erhalten.

Rauchmelder Testspray – Rauchsimulation zur Überprüfung der Rauchkammer

Rauchmelder sollten regelmäßig überprüft werden. Zu diesem Zweck hat jeder Rauchmelder einen Prüfknopf, dessen Betätigung nachweist, dass die Elektronik des Rauchmelders  einwandfrei funktioniert. Das Problem ist jedoch, dass eine intakte Elektronik noch keine garantierte Alarmzuverlässigkeit des Rauchmelders garantiert, denn auch die Rauchkammer und die Leuchtdiode müssen überprüft werden. Dringt Rauch in die Rauchkammer, so verstreut dieser das Licht, das im Normalbetrieb in eine Richtung strahlt, in alle Richtungen. Somit fällt es auch auf den optischen Sensor, was letztendlich den Alarm auslöst. Die Elektronik kommt erst bei diesem Schritt zum Einsatz. Um festzustellen, ob die Rauchkammer und die Leuchtdiode ihre Funktionen im Gefahrfall ebenfalls zuverlässig erfüllen, muss der Vorgang des Eintretens von Rauch in die Rauchkammer simuliert werden. Speziell zu diesem Zweck wurden Rauchmelder Prüfsprays entwickelt, deren Inhalt auf den Rauchmelder gesprüht werden muss, um Brandrauch vorzutäuschen. Für wie viele Anwendungen ein Rauchmelder Testspray ausreicht und wie viel eine Spraydose kostet, kommt auf den Hersteller an.

Magnetolink Rauchmelderbefestigung – für eine kinderleichte Rauchmelder Montage

Die Idee, die hinter dem Produkt Magnetolink steht, ist so einfach wie genial: Die meisten Rauchmelder funktionierten lange Zeit mit einer Schraubmontage. Prinzipiell ist auch das Anschrauben eines Rauchmelders kein aufwändiges Unterfangen, doch bedachten viele Hersteller wahrscheinlich nicht, dass ein Rauchmelder an der Zimmerdecke angebracht werden muss. An einer solchen Stelle zu schrauben ist für die meisten Menschen dann doch recht kompliziert und nicht ungefährlich, so ist etwa die Unfallquote beim Anbringen von Rauchmeldern an der Decke mittels Schraubmontage erschreckend hoch. Zudem muss der Rauchmelder im Falle eines Fehlalarms zunächst abmontiert werden, bevor er abgeschaltet werden kann.

Mit der Magnetolink Rauchmelderbefestigung wird es möglich, den Rauchmelder mit einer Magnet-Befestigung an der Zimmerdecke anzubringen. Das Produkt besteht aus zwei Metallplatten, eine davon ist mit zwei kleinen Magneten besetzt. Nach entfernen einer Schutzfolie können die Platten auf den Rauchmelder beziehungsweise an die Decke geklebt werden. So kann der Rauchmelder bequem und einfach angebracht und ebenso einfach wieder entfernt werden.

Dieses Befestigungsprinzip verwenden inzwischen mehrere Hersteller, beim Rauchmelder PYREXX PX-1 sind eine Magnetplatte und ein Klebepad sogar bereits im Lieferumfang enthalten. Sinnvoll ist die Magnetolink Rauchmelderbefestigung vor allem für solche Rauchmelder, bei denen solche Magnete nicht mitgeliefert werden, denn die Magnetolink Rauchmelderbefestigung ist für viele verschiedene Rauchmelder, ganz unabhängig vom Hersteller, geeignet. Einzige wichtige Voraussetzung ist, dass die Oberseite des Rauchmelders glatt ist, damit das Metallplättchen problemlos an den Rauchmelder geklebt werden kann.

Die Magnetolink Rauchmelderbefestigung ist bereits zu einem Preis von 3,39 Euro zu haben.

Batterien für Rauchmelder: Kurzlebige Alkaline oder langlebige Lithium Batterien

Je nach Rauchmelder Modell und Rauchmelder Hersteller werden eher kurzlebige Alkaline-Batterien oder langlebige Lithium-Batterien für Rauchmelder verwendet. Manche Rauchmelder haben fest eingebaute Batterien, die sich nicht entnehmen und dementsprechend auch nicht wechseln lassen. Manche Modelle funktionieren nur mit einem Batterietyp- entweder mit Alkaline-Batterien, oder mit Lithium-Batterien, in andere Rauchmelder sind beide Batterietypen einsetzbar. Bevor jemand sich neue Batterien für seinen Rauchmelder kauft, sollte er sich unbedingt darüber informieren, auf welchen Batterietyp sein Rauchmelder ausgerichtet ist.

Funkmodule – unbedingt nötig bei der Installation von Funkrauchmeldern

Damit eine Vernetzung von Funkrauchmeldern untereinander möglich wird, müssen Funkrauchmelder mit einem Funkmodul versehen werden. Hersteller, die Funkrauchmelder produzieren, produzieren natürlich auch die entsprechenden Funkmodule. Käufer sollten sich im Klaren darüber sein, dass mit einem Funkmodul zusätzliche Kosten auf sie zukommen, die häufig höher sind als die des eigentlichen Funkrauchmelders. Der Produktname der Funkmodule drückt meistens schon aus, an welches Rauchmelder Modell das Funkmodul angeschlossen werden muss.